LED-härtende Klebstoffe

LED-Lichtquellen verfügen im Gegensatz zu Gasentladungslampen über ein monochromatisches Lichtspektrum. LED-Geräte, die zum Aushärten von Klebstoffen verwendet werden, sind mit unterschiedlichen Wellenlängen erhältlich, die auf den jeweils auszuhärtenden Klebstoff abgestimmt sein müssen. Hier sind sowohl LEDs mit Wellenlängen von 365 bis 395 nm im UV-Bereich als auch LEDs mit Wellenlängen von 405 bis 460 nm im sichtbaren Lichtbereich im Einsatz.

Durch die Bestrahlung mit UV- oder sichtbarem Licht werden durch Photoinitiatoren in den Klebstoffen freie Radikale (bei Acrylatsystemen) oder Kationen (bei Epoxidsystemen) freigesetzt, die eine Polymerisation in Gang setzen und dadurch den Klebstoff aushärten lassen. Grundsätzlich gilt: Je höher die Intensität der Lichtquelle, desto schneller erfolgt die Aushärtung.

Die Vorteile der LED-Technologie sind:

  • Hohe Energieeffizienz der LEDs
  • LED haben geringere Betriebskosten durch längere Nutzungsdauer (Lebensdauer von LEDs > 20.000 Stunden)
  • LEDs entwickeln weniger Wärme während der Aushärtung und haben damit eine geringere Temperaturbelastung für
  • empfindliche Substrate
  • Keine Standby-Zeiten bei LED notwendig
  • Keine Aufwärm- und Abkühlphasen

Die von Hoenle hergestellten LED-Klebstoffe sind für die LED-Geräte von Dr. Hoenle AG optimiert. So sind speziell die Photoinitiatoren auf die von Dr. Hoenle verwendeten Wellenlängen ausgerichtet. Mit der Vitralit®-Klebstoffserie bietet Hoenle eine Reihe von Acrylat- und Epoxidharz-Klebstoffen an, die für die Aushärtung mit LED- oder UV-LED-Licht geeignet sind.

Mehr Informationen über Vitralit® finden Sie hier.

Aushärtung von Klebstoffen in einem Bandagierprozess mit zwei Hoenle LED Powerlines

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